
Die Wasseraufbereitung mit HIlfe von Wasserfilter und Aktivkohlefilter zur Verhinderung von Verkalkung
Wasser ist Leben und essentiell für Mensch und Tier - je nach Temperaturverhältnissen kommt ein Mensch ohne Wasser gerade einmal 3 - 4 Tage aus ohne zu verdursten, deshalb ist Wasseraufbereitung nicht nur schick sondern auch lebenserhaltend. Das Prinzip dabei ist die Veränderung der Wasserqualität durch bestimmte Verfahren. Ziel dabei ist folgendes: Das Entfernen vom Fremdstoffen aus dem Wasser wie z.B Kalk, Eisen oder Salze. Das Wasser wird dabei gereinigt und je nach Methode von mikroskopisch kleinen Partikeln befreit. Um die Wasserqualität zu verbessern gibt es drei Varianten, dazu zählen physikalische Methoden, chemische Verfahren und die Verbesserung der Wasserqualität durch biologische Mechanismen. Die für den Hausgebrauch interessanteste Variante zählt zu den physikalischen Methoden, das Wirkungsprinzip dabei ist mechanischer Natur: Die Wasseraufbereitung durch Wasserfilter. Durch weitere spezielle Filtrationsmethoden wie die Ultrafiltration und den Einsatz des Aktivkohlefilter können auch mikroskopisch kleinste Teilchen filtriert werden und das sehr effektiv.
Die Wasserfiltration allgemein im Haushalt kann durch festinstallierte Systeme oder sog. "Kannensysteme" erfolgen. Interessant hierbei ist die Enthärtung unseres Wassers, da oft sehr kalkhaltiges Wasser in die Haushalte eingespeist wird mit einem Härtegrad von 12°dH. Eine derartige Verkalkung des Brauchwassers bringt viele Nachteile mit sich wie beispielsweise erhöhter Waschmittelverbrauch und eine starke Beeinträchtigung von Warmwassergeräten durch Kalkablagerungen. Grundsätzlich ist unser Wasser auf dem Weg in alle Haushalte sauber, die Rohrleitungen aber lang und nicht immer auf dem neuesten Stand. Durch die Trinkwasserverordnung werden auch nicht alle Rückstände erfasst, Medikamentenrückstände beispielsweise bleiben davon weitestgehend unberührt. Durch die Installation eines Aktivkohlefilters in die Wasserleitung können viele Belastungen des Trinkwassers beseitigt werden. Dazu zählen Medikamentenrückstände, Chlor und Bakterien, die bis zu 99% entfernt werden. Ein weiterer Vorzug dieser Methode ist die Verbesserung des Geschmacks. Dieser Vorteil lässt sich nutzen, indem Haushalte ihr Trinkwasser selbst herstellen und sich das Schleppen von Getränkekisten sparen. Das ist bequem, Zeitsparend und gerade für Frauen angenehm. Das Prinzip der Aktivkohlefiltration ist dabei folgende: Chemische Stoffe lagern sich an die Aktivkohle an (Adsorption).
Durch Ultrafiltration werden kleinste Moleküle ausfiltriert. Diese Variante der Filtration hat seit der neuen Trinkwasserverordnung an Bedeutung gewonnen, man setzt sie bei der kommunalen Trinkwasseraufbereitung und in Schwimmbädern ein. Seit Ende 2002 ist eine Ultrafiltrationsanlage in Bad Steben in Betrieb. Die größten Anlagen in Deutschland betreibt jedoch die Therme Bad Aibling mit 5 Kreisläufen die insgesamt 800 Kubikmeter pro Stunde verarbeiten. Doch Ultrafiltration findet nicht nur in der Wasseraufbereitung für Trink- und Badewasser Verwendung. Auch die Abwasserbehandlung ist mit dieser Methode möglich, dabei stellt sie oft eine zusätzliche Aufbereitungstechnik für die Weiterverarbeitung des bereits vorgereinigten Wassers dar um noch kleinere Partikel und Rückstände zu entfernen und die Wasserqualität nochmals zu verbessern.
Durch das Filtrieren unseres Wassers und den Einsatz der neuesten Filtrationstechniken kann die Sicherheit und die Lebensqualität der Menschen Privat, in Schwimmbädern und in unseren Gemeinden weiter verbessert werden. Der Bedarf an sauberem qualitätiv hochwertigem Trink- und Nutzwasser ist groß und die Gefahr durch Kontamination mit Keimen, Medikamentenrückständen und giftigen Stoffen in den letzten Jahrzehnten beträchtlich gestiegen. Die Wasserqualität in Deutschland ist sehr gut, doch wer mag kann diese Qualität weiter verbessern mit einem Wasserfilter.